Hoffen – Helfen – Heilen
11. Oktober 2020

Stammzellspender Till Peirick

Stammzellspender Till Peirick

Sich für einen fremden Menschen engagieren? Till Peirick, 22, aus Gescher hat das einfach gemacht: Er hat für einen Menschen mit Blutkrebs Stammzellen gespendet:

„Ich habe mich damals durch eine Typisierungs-Aktion an unserer Schule typisieren lassen, mit anderen Klassenkameraden zusammen. Das war vor ca. 3 Jahren. In der Zeit habe ich mein Abitur gemacht und habe angefangen zu studieren. Ich hab in dieser Zeit nicht mehr über die Typisierung nachgedacht, bis eines Tages der Anruf kam, dass ich eventuell für eine Stammzellspende in Frage komme. Ich erklärte mich sofort einverstanden damit. Nach der Blutprobenentnahme stellte sich heraus, dass ich spenden kann, also fing ich an mir das Medikament zu spritzen, welches die Stammzellen ins Blut diffundieren lässt. Es war schmerzlos und überhaupt nicht schlimm. Die Nebenwirkungen halten sich sehr im Rahmen. Ich konnte am Tag vor der Entnahme in einem Hotel übernachten, da ich von etwas weiter her komme, es war alles super organisiert. Die Entnahme an sich lässt sich vergleichen mit Blut abnehmen, außer dass man 5 Stunden in einem sehr bequemen Sessel sitzt, in der Zeit hat man viel Zeit Netflix-Serien zu schauen. Ehrlich gesagt, habe ich mir wenige Gedanken zum Empfänger gemacht, ich hoffte lediglich, dass ich mit der Spende irgendeiner Person helfen kann. Im Nachhinein bin ich froh, mich typisieren gelassen und gespendet zu haben, da man sich eventuell irgendwann selbst in einer Situation befindet, in der man auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Deshalb sag ich: „Lasst euch typisieren, es tut nicht weh, und das Gefühl einer Person eventuell das Leben gerettet zu haben gibt einem ganz viel zurück.“

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