Hoffen – Helfen – Heilen
11. Oktober 2020

Stammzellspender Steffen Wagner

„Meine Registrierung habe ich im Rahmen eines Gesundheitstages bei der SIMONA AG in Kirn durchgeführt. Ich wollte mich typisieren lassen, weil man so einem Menschen mit einfachen Mitteln noch eine letzte Chance auf ein normales Leben geben kann.

Dass ich dann tatsächlich als Spender ausgewählt wurde, war sehr aufregend. Ich war voller Gedanken darüber, wie die Spende abläuft und wie sich der Empfänger fühlt. Ein paar Fragen gingen mir ständig durch den Kopf: Was muss dieser Mensch durchmachen? Welche Einschränkungen hat er? Wie lange ist er schon davon betroffen? Ich habe für ihn in der Hoffnung gespendet, dass sich seine Lage bessert, dass er wieder gesund wird und noch viel Freude in seinem Leben haben wird.

Ich habe ambulant gespendet. Das funktioniert so ähnlich wie bei einer Dialyse. Das war sehr entspannt, ich habe fast nichts gemerkt. Auch die Nebenwirkungen des Medikamentes, das man sich zur Stammzellbildung spritzt, sind ertragbar. Man sollte immer bedenken, dass der Empfänger schlimmeres durchmacht.

Ich finde es wichtig, sich zu typisieren. Die Typisierung tut nicht weh. Man gibt einem Menschen damit die Chance, weiterzuleben – für ihn ist es die letzte Chance gegen die Krankheit. Ich denke, wenn man selbst betroffen wäre, würde sich jeder wünschen, dass es einen passenden Spender gibt.“

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