Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich im Frühjahr 2009 typisieren lassen, da eine Aktion der Stefan-Morsch-Stiftung an unserer Schule stattgefunden hat. Außerdem bin ich der Meinung, wo man helfen oder Leben retten kann, sollte man dies auch tun. Da so ein Schicksal einen immer auch selber treffen kann.
Im Dezember 2009 habe ich dann erfahren, dass ich womöglich als Stammzellenspenderin infrage komme. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Chance bekommen habe, jemandem zu helfen. Meine Familie und meine Freundehaben sich auch sehr gefreut und waren vor allem sehr stolz und haben mich in allem unterstützt.

Da wir schon einen Tag vorher anreisen durften, konnte ich die Voruntersuchung ausgeruht beginnen. In der DKD (Wiesbaden) haben sich die Mitarbeiter freundlich um mich gekümmert, sodass alle Untersuchungen bis 13 Uhr fertig waren. Ich war auch mit der Betreuung durch die Stiftung sehr zufrieden. Vielen Dank für die vielen Telefonate! Da ich noch Schülerin bin musste ich mir keinen Urlaub nehmen und wurde vom Unterricht befreit. Ich habe mich für die Knochenmarkspende entschieden, weil diese für den Patienten nötig war. Sie verlief aus meiner Sicht unter Vollnarkose problemlos. Ich wurde in der DKD auch bei der Entnahme freundlich aufgenommen und die Schwestern und Ärzte haben sich sehr gut um mich gekümmert. Abgesehen von den angekündigten Schmerzen/Nebenwirkungen hatte ich keine weiteren Beschwerden. Die Einstichstellen am hinteren Beckenkamm sind komplikationslos verheilt. 14 Tage habe ich auf Sport verzichtet, da ich mich ziemlich schlapp gefühlt habe. Ich wäre immer wieder bereit zu spenden.