Hoffen – Helfen – Heilen

Im Jahr 2007 habe ich mich typisieren lassen. Die Aktion wurde am Berufskolleg des Kreises Kleve angeboten. Die Wichtigkeit war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Um ehrlich zu sein, war der Unterrichtsausfall zu dem Zeitpunkt wichtiger. Ende 2009 bin ich dann informiert worden, dass ich in die engere Auswahl für einen Patienten gekommen bin. Alle Familienmitglieder und Freunde fanden es sehr gut, dass ich die Stammzellspende machen wollte und haben mich ermutigt es wirklich durchzuziehen.
Die Voruntersuchung war super. Ich musste nicht lange warten, man hat keine acht Versuche benötigt, um mir Blut abzunehmen und das Hotel sowie das Essen waren auch sehr zufriedenstellend. Ebenso die Infos und die Betreuung. Weiter so!

Die Spende war für mich sehr anstrengend. Ich bin normalerweise immer in Bewegung, so fiel es mir sehr schwer still zu liegen. Mir war übel und ich musste mich übergeben. Aber die Versorgung war sehr gut. Mein Freund und ich wurden gut betreut. Am Tag nach der Entnahme war ich sehr müde, konnte aber am Tag danach meiner Arbeit wieder nachgehen. Ja, ich wäre bereit nochmal zu spenden.