Hoffen – Helfen – Heilen

Der Austausch mit Bildungseinrichtungen ist bei der Stefan-Morsch-Stiftung ein wichtiges Thema. Seit zehn Jahren arbeitetet die Datei mit dem Gymnasium Hermeskeil (Kreis Trier-Saarburg) zusammen. Während Schülergruppen mehrmals im Jahr im Labor der Stiftung ihr Wissen über Genetik in die Praxis umsetzen können, besucht alle zwei Jahre ein Team der Stiftung die Schule, um gemeinsam mit der Schulleitung und der Schülervertretung die Oberstufenschüler über Typisierung und Stammzellspende aufzuklären und die Registrierung in der Datei anzubieten. 2017 war die Stiftung zum fünften Mal am Gymnasium. Mehr als 100 Schüler haben sich dort als potenzielle Lebensretter typisieren lassen – auch der stellvertretende Schulleiter Mario Düpre nutzte den Besuch der Stiftung, um möglicher Lebensretter zu werden. Kostenlos typisieren lassen kann man sich bis 40 Jahre. Der 45-Jährige will sich trotzdem als Spender zur Verfügung stellen und hat sich bereit erklärt, die Kosten für die Registrierung, die bei jeder Typisierung entstehen, zu übernehmen. „Die Kooperation ist für beide Seiten gewinnbringend. Wir haben an der Schule Multiplikatoren für das Thema Leukämiehilfe. Andererseits ist es uns als Gymnasium wichtig, den Schülern auch soziale Kompetenzen zu vermitteln. Außerdem profitieren wir davon, dass wir bei Projekten mit dem Labor der Stiftung Unterrichtsthemen wie Genetik mit Praxisbezug ergänzen können.“ Auch privat unterstützt er die Leukämiehilfe: „Ich finde die Typisierung klasse. Man sollte die Gelegenheit nutzen, so jemandem zu helfen. Deswegen bin ich jetzt auch registriert!“