Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich im April 2010 bei der Bundeswehr typisieren lassen. Ich wollte anderen Menschen helfen und es könnte ja auch mal jemand aus meiner Familie oder meinem Bekanntenkreis erkranken.
Im August kam schon der erst Anruf der Stiftung, dass ich für einen Patienten passe. Ich war überrascht, dass ich so schnell für eine Spende geeignet war. Ich war gleichzeitig erfreut, dass ich jemandem helfen kann. Meine Familie dachte eher an die Risiken für mich und machte sich Sorgen.

Die Voruntersuchung lief ohne Komplikationen, aber ich war überrascht, dass es den ganzen Tag dauerte. Im Dezember 2010 habe ich dann Stammzellen gespendet, in der Charité Berlin. Ich hätte beides gespendet, Knochenmark oder Blutstammzellen, aber Ärzte entschieden sich für Blutstammzelle per Apherese. Es verlief aus meiner Sicht alles gut. War für mich so ähnlich wie eine Blutspende. Die Versorgung war einwandfrei. Danach fühlte ich mich auch gut. Ich war nur etwas müde. Ich wäre auch bereit nochmal zu spenden.