Hoffen – Helfen – Heilen

Ich habe mich im Jahr 2006 typisieren lassen. Es war in Birkenfeld Verkaufsoffener Sonntag. Da war auch der Doppeldeckerbus der Stefan-Morsch-Stiftung und ich habe mich dann ganz spontan zur Typisierung entschlossen.
Ende März 2010 bekam ich einen Anruf von der Stiftung, ob ich noch für eine Spende bereit wäre. Im April bekam ich Post, dass ich für einen Patienten reserviert wäre und am 20.Juni habe ich dann gespendet. Ich habe mich gefreut, dass ich infrage komme. War aber gleichzeitig schon sehr aufgeregt. Umso näher der Entnahmetag rückte, desto mehr Angst bekam ich. Meine Familie und Freunde haben sich mit mir gefreut und waren stolz auf mich.

Die Voruntersuchung verlief meiner Meinung nach reibungslos. Ich wurde gut untersucht, informiert und aufgeklärt!

Ich hatte mich für beide Spendearten bereit erklärt. Allerdings war mir die ambulante Stammzellentnahme schon lieber! Aber wenn für den Patienten eine Knochenmarkspende nötig gewesen wäre, hätte ich das auch machen lassen.

Die Stammzellspende verlief aus meiner Sicht recht problemlos. Trotz meiner Ängste hat alles gut geklappt und ich musste nicht so lange liegen wie vorgesehen. Die Versorgung und Betreuung war sehr herzlich. Alle waren sehr nett, mir wurde alles ausführlich geklärt. Ich hab mich, wie auch bei der Voruntersuchung, gut aufgehoben gefühlt. Nach der Entnahme hatte ich am selben Tag noch leicht taube Hände – war aber am nächsten Tag wieder weg! Hab mich dann auch wieder fit gefühlt und war ganz normal wieder arbeiten.

Ja, ich wäre noch einmal bereit zu spenden!!