Hoffen – Helfen – Heilen
13. September 2022

Dringender Aufruf: „Wer kann unsere Kollegin retten?“

Rewe-Team in Ingelheim bittet Bevölkerung zur Typisierung für leukämiekranke 40-Jährige

Eine Stammzelltransplantation ist für die zweifache Mutter die einzige Chance um zu überleben. Doch trotz fieberhafter Suche gibt es noch keinen passenden Stammzellspender oder eine Stammzellspenderin. Um schnellstmöglich einen genetischen Zwilling zu finden, der ihr helfen kann, organisieren ihre Kolleg:innen gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung eine Typisierungsaktion: am Samstag, 24. September, von 12 bis 17 Uhr, am Haupteingang des Rewe-Centers Ingelheim, Neue Mitte.

Stammzellspender:in dringend gesucht

„Wir haben Angst um unsere Kollegin“, erklärt Sarah Roth aus dem Rewe-Team. „Wir möchten sie und ihre Familie mit dem Aufruf unterstützen. Die Typisierung ist die Voraussetzung dafür, dass ein geeigneter Stammzellspender oder eine Stammzellspenderin gefunden werden kann. Deshalb unsere dringende Bitte: Komm vorbei und lass dich bei der Stiftung registrieren. Vielleicht bist genau du es, der oder die helfen kann!“

Fünf Mitarbeiter:innen stehen vor dem Firmenlogo des Rewe Markus Brzezina.

Foto: Markus Brzezina

Suche nach dem genetischen Zwilling ist schwierig

Für Menschen mit Leukämie eine:n passende:n Lebensretter:in zu finden ist vergleichbar mit der Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Grund dafür sind die sogenannten genetischen Gewebemerkmale, die in unzähligen Varianten vorkommen. Damit eine Stammzelltransplantation überhaupt möglich ist, müssen sie bei Spender:in und Empfänger:in übereinstimmen. Allgemein, aber besonders für den Aufruf in Ingelheim gilt: Je mehr Menschen sich in die Datei der Stefan-Morsch-Stiftung aufnehmen lassen, umso besser stehen die Chancen, dass für Betroffene wie die 40-jährige Mitarbeiterin ein ‚Volltreffer‘ gefunden wird.

Mit einer Typisierung einfach Lebensretter:in werden

Die Aufnahme als potenzielle:r Stammzellspender:in ist schnell und unkompliziert: Wer sich registrieren möchte, füllt vor Ort eine Einverständniserklärung aus und gibt eine Speichelprobe ab. Vorher wird man durch die Mitarbeiter:innen der Stefan-Morsch-Stiftung genau aufgeklärt und hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Aufnehmen lassen kann sich jede:r gesunde Erwachsene von 18 bis 40 Jahre. Für alle bis 55 Jahre übernimmt der Rewe-Markt Brzezina die anfallenden Registrierungskosten. Mit dem Einverständnis der Sorgeberechtigten können sich auch Minderjährige ab 16 Jahren typisieren lassen. Eine Spende ist jedoch erst mit 18 möglich.

Bereits 2021 engagierten sich Marktinhaber Markus Brzezina und sein Team im Kampf gegen Leukämie: Sie starteten einen Aufruf an ihre Kunden, sich online über die Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung zu typisieren. Sarah Roth betont: “Viele sind dem Aufruf damals bereits gefolgt. Wir wünschen uns von Herzen, dass alle, die es noch nicht gemacht haben, am 24. September bei uns vor Ort dabei sind, um Lebensretterinnen und -retter zu werden!”

Wer sich nicht typisieren lassen darf oder möchte, kann mit einer Geldspende trotzdem helfen: Zum Beispiel um Betroffene und ihre Familien zu unterstützen, die aufgrund der Erkrankung in eine finanzielle Notlage gekommen sind.

Spendenkonto der Stefan-Morsch-Stiftung: Stichwort: Hilfsaktion Rewe Ingelheim, DE76 5625 0030 0000 2222 24, BIC: BILADE55XXX, Kreissparkasse Birkenfeld

Ansprechpartner

Carmen Hartmann
Spendergewinnung
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