Hoffen – Helfen – Heilen
14. Januar 2023

"Ich hoffe, meine Empfängerin bekommt ihr altes Leben zurück!"

„Mein Name ist Moritz, ich bin 25 Jahre alt und komme aus der Westpfalz. Vor ein paar Wochen habe ich mein Maschinenbaustudium beendet und bin ins Berufsleben gestartet. Es bedeutet mir sehr viel, zu helfen und ehrenamtlich tätig zu sein. Daher engagiere ich mich in meiner Freizeit in einigen Vereinen und bin in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Außerdem gehe ich regelmäßig zur Blutspende. Dort habe ich mich auch gleich typisieren lassen, als bei einem der Termine die Stefan-Morsch-Stiftung vor Ort war.

Im August 2022 kam dann der überraschende Anruf, dass ich als potenzieller Spender infrage komme. Für weitere Untersuchungen sagte ich direkt zu. Bis zur Stammzellspende war ich etwas angespannt und sehr aufgeregt. Bei Fragen hatte ich aber immer jemanden an meiner Seite: eine Mitarbeiterin der Stiftung, die für mich alle Schritte organisierte und auch rund um die Uhr erreichbar war.

Ein junger Mann mit FFP2-Maske sitzt auf einem Entnahme-Sessel. Mit beiden Ellenbeugen ist er über einen Venenkatheter mit einem Gerät verbunden.

Als nach weiteren Untersuchungen die gute Nachricht kam, dass ich tatsächlich spenden kann, ging alles sehr schnell. Es wurde für mich und meine Freundin ein Hotelzimmer reserviert, sodass wir entspannt schon einen Tag vor der Entnahme anreisen konnten.

Meine Spende verlief reibungslos und schnell. Vier Tage vorher musste ich mir zweimal täglich ein Medikament spritzen, um die Bildung der Stammzellen anzuregen. Das Spritzen löst häufig Nebenwirkungen wie bei einer Grippe aus. Bei mir waren es Rückenschmerzen, die mit Schmerzmitteln gut auszuhalten waren. In der gesamten Zeit hatte ich nie das Gefühl allein zu sein, die Begleitung durch die Stiftung war großartig.

Erst nach der Entnahme erfuhr ich, dass ich für eine Frau (Mitte 30) aus den USA gespendet habe. Ich hoffe, dass ich ihr mit meinen Stammzellen helfen konnte, dass sie so den Kampf gegen den Krebs gewinnt und wieder ihr altes Leben zurückbekommt.

Ich kann nur jeden bitten: Lasst euch typisieren! So steigt für jeden an Leukämie erkrankten Menschen die Chance, einen passenden Lebensretter zu finden. Eine Typisierung tut nicht weh und kann so viel bewirken.“

Du möchtest auch ins Team der Lebensretter:innen? Dann lass dich über unsere Homepage einfach online typisieren.


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