Hoffen – Helfen – Heilen
12. November 2022

Moritz ist sofort bereit als es darum geht ein Leben zu retten!

Opas sind die besten! Der von Moritz (24) aus Münster hat nicht nur für tolle Kindheitserinnerungen gesorgt. Er hat seinen Enkel auch dazu motiviert, für andere Gutes zu tun. Dass Moritz jetzt für einen Leukämiekranken in Frankreich Stammzellen gespendet hat, ist auch ein Stückchen Opas Verdienst:

Moritz (24) Stammzellspender

„Einem Menschen zu helfen mag nicht die ganze Welt verändern, aber vielleicht die Welt für diesen einen Menschen. Aus diesem Grund habe ich Stammzellen gespendet. Damit jeder eine faire Chance auf ein langes und glückliches Leben bekommt, sollte sich jeder typisieren lassen. Frag dich einfach selbst: Was wäre, wenn du selbst eine Spende benötigst oder es einen geliebten Menschen trifft?

Mein Opa geht schon sein ganzes Leben lang zur Blutspende. Als ich dann alt genug war, hat er mich zum ersten Mal mitgenommen und seitdem gehen wir zusammen.  Die Spende an sich ist keine große Sache, aber man tut trotzdem etwas Gutes. Bei einem Termin hat mich ein Mitarbeiter der Stefan-Morsch-Stiftung angesprochen und mich darüber aufgeklärt, wie wichtig es ist, dass man sich als Stammzellspender für Leukämiepatienten registriert. Das hat mich sofort überzeugt und ich habe mich noch vor Ort typisieren lassen.

Anfang des Jahres bekam ich dann plötzlich den Anruf, dass ich als potenzieller Spender infrage komme. Natürlich stellte ich mich sofort zur Verfügung, denn womöglich können genau meine Stammzellen jemandem das Leben retten!

Nach einigen Aufklärungsgesprächen und einer gründlichen Voruntersuchung wurde es auch schon ernst. Drei Tage vor der Spende musste ich mir morgens und abends ein Medikament spritzen.  Dadurch wird die Produktion von Stammzellen angeregt, damit am Tag der Entnahme auch genug vorhanden sind.

Die Spritzen haben leider grippeähnliche Nebenwirkungen, die mich einige Tage sozusagen schmerzhaft begleitet haben. Doch wie ich durch meinen behandelnden Arzt erfahren habe, sind gerade das gute Zeichen, dass das Medikament seinen Zweck erfüllt.

Die Spende verlief gut und nach fünf oder sechs Stunden waren glücklicherweise genug Stammzellen für den Patienten vorhanden. Ich wünsche ihm vom Herzen alles Gute und hoffe, dass er schnell wieder gesund wird und noch viele schöne Dinge erleben kann.“

Über unsere Homepage kannst du dich jetzt online typisieren.

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