Hoffen – Helfen – Heilen
07. Januar 2023

Stammzellspender Christoph: "Wie ein Held fühle ich mich nicht."

Christoph fühlt sich zwar nicht wie ein Held, doch für uns ist er genau das:

„Anderen Menschen zu helfen bedeutet mir sehr viel. Deshalb gehe ich auch regelmäßig Blut spenden. Wie ein Held fühle ich mich trotzdem nicht, denn im Grunde wird mir nur Blut abgenommen. Jeder Mensch kann mal irgendwann auf Hilfe angewiesen sein und dann wäre ich auch sehr dankbar, wenn da jemand für mich da ist.

Mein Name ist Christoph, ich bin 33 Jahre alt, glücklich verheiratet und Vater einer wundervollen einjährigen Tochter. Meine Hobbies sind Joggen, Gartenarbeit und ich bin sehr aktiv in einem Schützenverein. Die restliche Freizeit verbringe ich sehr gerne mit meiner Familie und meinem Hund. Beruflich bin ich im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit für einen der größten selbstständigen EDEKA-Händler tätig.

Ein Mann hockt lächelnd vor einem Blumenbeet. Vor ihm sitzt ein brauner Hund.

Bei der Stefan-Morsch-Stiftung habe ich mich schon vor einigen Jahren, während der Grundausbildung der Bundeswehr registrieren lassen. Ich war sofort überzeugt, mich dort anzumelden.

Viele Jahre ist nichts passiert und ich hatte meine Typisierung schon fast vergessen. Dann kam eines Tages der Brief, dass ich als potenzieller Spender in Frage komme. Nachdem dann auch noch die letzten Untersuchungsergebnisse passten, war ich sehr froh und aufgeregt, einen anderen Menschen möglicherweise mit meinen Stammzellen zu retten.

Die Entnahme verlief reibungslos und war völlig ohne Nebenwirkungen. Es funktioniert eigentlich wie eine Blutspende, nur ist man mit beiden Armen an ein Gerät angeschlossen und es dauert länger. Das Team vor Ort hat mich gut umsorgt.

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass eine Frau um die 40 Jahre aus Slowenien meine Stammzellen erhalten hat. Wem genau ich helfe, war mir aber nicht wichtig, sondern nur, dass meine Zellen passen, die Entnahme ohne Komplikationen verläuft und es tatsächlich hilft. Auch du solltest dich typisieren lassen, denn es ist so einfach, wenig Aufwand und es kann ein Leben retten.“

Du möchtest auch ins Team der Lebensretter:innen? Dann lass dich über unsere Homepage einfach online typisieren.


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